Samstag: Großdemo durch den Westen in die Stadt

Samstag: Großdemo durch den Westen in die Stadt

Am Samstag, 30. Juli, jähren sich die ISIS-Angriffe auf die Stadt Sengal im Nordirak zum zweiten Mal. Wie schon im August 2014 plant die religiöse Minderheit der Jesiden zu diesem Anlass eine Großdemo in Bielefeld, um an den dortigen Völkermord an ihren GlaubensgenossInnen zu erinnern. Erwartet werden etwa 5.000 Teilnehmer.

Dieses Mal beginnt die Demo am Samstag um 14 Uhr an der Ecke Voltmann- und Universitätsstraße, um dann über die Werther- und Stapenhorststraße in Richtung Innenstadt zu ziehen. Es kann daher ab 13 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Polizei teilt mit, dass sie die Veranstaltung störungsfrei halten möchte und alles tut, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Mobiel teilte mit, dass es durchaus zu 10 bis 15 Mintuten Verspätung auf den dortigen Buslinien kommen kann.

Die Demo zieht später weiter über die Alfred-Bozi-Straße, Elsa-Brändström-Straße, Mindener Straße, Jöllenbecker Straße, Feilenstraße, den Willy-Brandt-Platz, die Herforder Straße, den Jahnplatz, Niederwall bis zum Rathausvorplatz (Zwischenkundgebung), dann über die Turnerstraße, Friedrich-Verleger-Straße zum Kesselbrink. Am Kesselbrink findet die Abschlusskundgebung statt. Versammlungsende soll spätestens 20 Uhr sein.

Nachtrag 30. Juli: Wie die Bielefelder Polizei berichtet, verlief die Versammlung ohne besondere Vorkommnisse. Die erwartete Teilnehmerzahl von 5.000 wurde zwar nicht erreicht. Stattdessen demonstrierten etwa 1.600 Versammlungsteilnehmer friedlich. „Unter den Teilnehmern befanden sich zahlreiche PKK-Sympathisanten, die entsprechende Fahnen mitführten. Verbotene Darstellungen erkannte der Staatsschutz der Polizei Bielefeld nicht,“ teilt die Polizei mit.

(Bild oben: Jesiden-Demo auf der Herforder Straße im August 2014)

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