Neue Almhalle mit Barcode

Neue Almhalle mit Barcode

Die Almsporthalle wird wieder frei und für den Schul- und Vereinssport nutzbar gemacht. Dennoch ist die Halle, die dort bereits seit dem Jahr 1963 steht, schon länger marode und muss ersetzt werden.

Schon im Mai 2015 erläuterte Stefan Jücker vom Immobilien-Servicebetrieb (ISB) der Stadt Bielefeld, dass eine Sanierung der alten Halle teurer käme als ein Neubau (siehe Artikel hier). Nun hat die Stadt – nach einem sechsmonatigen Verfahren – den holländischen Totalunternehmer „Pellikaan Bouwdriif bv“ mit der Planung und schlüsselfertigen Errichtung beauftragt.

Für 10,3 Millionen Euro wird das Gebäude auf der zur Zeit als Schotterparkplatz genutzten Fläche gebaut. Leitungsverlegungen und Abriss der alten Halle kommen noch hinzu, sind aber bereits im Wirtschaftsplan des ISB berücksichtigt. Nach der Planungsphase soll der Bau im Februar 2017 beginnen, im Sommer 2018 soll der Neubau eingeweiht werden.

Die neue Almhalle wird wieder über eine Dreifach-Sporthalle mit Tribünen verfügen, dazu noch eine einfache Sporthalle, alle mit blauem foyergeschoss-grundrissSportboden ausgelegt. Das Lehrschwimmbecken wird eine Gewöhnungstreppe erhalten. Außerdem gibt es ein Foyer, das auch für Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen geeignet ist, sowie einen Seminar- und Schulungsraum. Darüber hinaus wird die neue Halle barrierefrei erreichbar sein.

Äußerlich soll sich das neue Gebäude vom alten enorm unterscheiden. Eine silbern schimmernde Aluminiumhaut soll den Baukörper umhüllen und ein Kubus aus Glas den Eingang deutlich erkennbar machen (siehe Entwürfe in der Bildstrecke). „Anthrazitfarbene Sandwichfassaden mit schmalen, hohen Fensterprofilen“ sollen „die Fassade wie ein Barcode gliedern“, heißt es in der Projekt-Kurzbeschreibung des ISB. Im Kontrast dazu stünden die Glasflächen der Schwimm- und Sporthallen, die den Sportlern den Blick in die Landschaft ermöglichten.

Die Almsporthallen werden für den Unterricht von Max-Planck-Gymnasium, Gertrud-Bäumer-Realschule, Bosseschule und Bültmannshofschule genutzt, außerdem von mehreren Vereinen. Während der Nutzung als Flüchtlingsunterkunft mussten diese auf Alternativen ausweichen.

Für die Stadt Bielefeld bleibt jetzt noch eine weitere Aufgabe: Neue Parkplätze an der Alm zu finden, für den Wegfall des Schotterplatzes.

 

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