Weniger Veggie im Westen

Weniger Veggie im Westen

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Zu: Der Bioladen Emma.

Noch im letzten Sommer wurden die Westler ‚angekreidet‘. Botschaften wie „Bielefelder Westen! Willkommen im Bio-Biedermeier!“ oder „Siegfriedplatz! Ein Hoch auf die Bionade-Bourgeoisie!“ waren auf dem Siggi zu lesen (siehe Artikel hier).

Jüngste Entwicklungen lassen vermuten, dass das Viertel vielleicht doch nicht so „bio“ ist, wie viele Leute denken. Oder einige Unternehmer haben den Bedarf vor Ort überschätzt.

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Zu Beginn noch zuversichtlich: Inhaber Jörg Niehoff und seine Mitarbeiterinnen vor der „My little Orange“.

Erst schloss der Bioladen Emma im November endgültig. Dann gab „My little Orange“ an der Ecke Arndt- und Friedrichstraße nach nur etwas über einem halben Jahr wieder auf, obwohl das Konzept eines rein veganen Supermarktes für Bielefeld einzigartig und zuversichtlich wirkte.

Und seit Ende der letzten Woche ist klar, dass das „Fringe“ an der Ecke Schloßhof- und Siegfriedstraße – bekannt für seine vegetarischen und veganen Speisen – nach beinahe zweijährigem Bestehen ebenfalls die Fahnen strich. Noch im Juli hatte der verbliebene Betreiber „Richi“ Steinhaus die dortige Bibliothek für kulturelle Veranstaltungen hinzugefügt.

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Auch zu: Das „Fringe“ an der Siegfriedstraße 40.

Was bleibt im Karrée? Plötzlich wieder etwas Ladenflächen-Leerstand im Westen… und – wie schon seit eh und je –  der Bioladen Lebensbaum, an der Arndtstraße 43 beheimatet ist. Ein paar vegane Produkte führt Niehoff weiter in seinem Edeka an der Orangenkiste.

Und hin und wieder gibt es Sonderveranstaltungen wie die Bio-Tauschbörse „Food Swap“ am Donnerstagabend im „Cutie“.

Der Bedarf im Westen scheint damit gedeckt.

Oder wie sieht es die geneigte Leserschaft?

(Bild oben: Der Eingang des „Fringe Empire“ zu Beginn im Februar 2014)

 

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