„Vielleicht mach ich wieder auf, vielleicht auch nicht“

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Irgendein Laden im Bielefelder Westen.

Dass die Nachbarschaft an allem, was um sie herum passiert, interessiert ist, ist ganz natürlich. Bei Neueröffnungen von Läden und Lokalen ist das auch auf bielefelds-westliche.de und den entsprechenden Berichten darüber ganz deutlich zu spüren.

Das ist auch nicht anders, wenn mittendrin im Viertel urplötzlich die Schaufenster eines Ladens mit Tapeten verhüllt sind. Obwohl der Laden bisher eine jahrzehntelange, feste Institution des Westens war und seine Existenz schon beinahe als gegeben betrachtet wurde.

Wenn so etwas geschieht, kocht die Gerüchteküche selbstverständlich hoch. Und alle wollen „etwas“ gehört haben. Und das Niveau an Anfragen, die hier eingingen (auf welchem Weg auch immer), bewegte sich zu diesem Thema in seiner Häufigkeit weit über dem Regulären.

Was ist aber, wenn der Inhaber das gar nicht will? Und am Telefon bielefelds-westliche.de gegenüber sagt: „Vielleicht mach ich wieder auf, vielleicht auch nicht. Lass die Leute reden. Die sollen sich um ihren eigenen Kram kümmern!“

Soll niemand behaupten, wir hätten uns nicht drum gekümmert. Wir müssen das anscheinend einfach akzeptieren. Denn ob an dem Bestehen eines einzelnen Ladens wirklich ein öffentliches Interesse besteht, die Frage ist schließlich nicht ganz eindeutig zu beantworten.

Oder wie sieht das die werte Leserschaft?

Gehen uns als Nachbarn solche Ladenschließungen etwas an?

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