Schattenspender: Die Doppel-Hängebuche

Schattenspender: Die Doppel-Hängebuche

Es wird heiß. Richtig heiß. Schenkt man den Wetterprognosen Glauben, steigen die Temperaturen in den nächsten Tagen und halten dann auch eine Weile an. 30 Grad Celsius im Schatten sollen demnächst die Regel sein. Wohlgemerkt: Im Schatten.

Die freiluftsüchtigen Westbewohner werden nach den kühlen Plätzchen suchen. Da wollen wir doch mal sehen, ob wir ein paar Tipps für das Überleben geben können.

Ganz vorne mit dabei ist ohne Frage der Bürgerpark mit seinen vielen schattenspendenden Bäumen. Selten aber kommt jemand auf die Idee, die „Trauerweide“ in der Nähe der Stadtbahnhaltestelle „Rudolf-Oetker-Halle“ (siehe Bild oben) genauer zu betrachten.

Erstens: Auch wenn die meisten Menschen aufgrund der herabhängenden Äste von einer Trauerweide sprechen, handelt es sich bei diesem Exemplar jedoch um eine Hängebuche. Und wer noch etwas genauer hinsieht wird feststellen: Dort stehen gleich zwei dieser Bäume nebeneinander.

Wer durch die Äst hindurchschreitet, betritt eine große grüne, seltsam diffus beleuchtete Kuppel, die lediglich von den beiden knorrigen Stämmen getragen wird. Und offenbar wussten bereits viele Besucher zuvor diesen schattigen Platz zu schätzen. In den Baumstämmen wurde inzwischen so manche eingeritzte Botschaft hinterlassen.

P.S.: Die Hängebuchen sind übrigens ein geschütztes Naturdenkmal. Und der NABU führt sie in seinem Jubiläumsprojekt „Das Zwitschern der Bäume“ unter dem Namen „Bübu“ (siehe hier).

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