Ein entspanntes Open Air

Ein entspanntes Open Air

Weitestgehend Glück beim Wetter hatte der Verein „Rund um den Siggi“ bei der Ausrichtung des „Draußen und Umsonst“ am Samstag. Zwar bemerkte Travolter-Gitarrist Tommek mit Blick auf den Himmel: „Guck mal, da kommt unsere Lightshow“, doch es kam dann anders.

Den Beginn bei der Premiere des Mini-Open Air-Festivals auf dem Siggi machten aber „Krawallo“ für die kleinsten Zuschauer. Und die Band wusste sie nicht nur mit Songs wie dem „Gorilla mit der Sonnebrille“ oder „Der Elefant, der in die Disco geht“ zu begeistern, sondern auch zur Rockonaise zu animieren. Doch so ganz ohne den Pianisten Sven an der Spitze war die Kinderreihe etwas orientierungslos – und wäre beinahe vom Platz geschlängelt.

Mit einer längeren Pause und neuem Sonnenschein startete dann das Familienprogramm. „Jetzt wird Rabatz gemacht, bis die ganze Bude kracht“, begannen „Travolter“ lautstark und gut gelaunt ihre Reihe von Songs. Selbst tragischen Themen konnten sie noch Humor abgewinnen wie im Stück „Mein Baby fährt mit dem Cadillac weg“. Frontmann Jörni war sich sicher: „Hit an Hit. Wir lassen das Publikum gar nicht verschnaufen bei dem Programm“.

Musik überall auf dem Platz hörbar _MG_7214

Aber wir waren auf dem Siggi. Und der bot den Vorteil, dass viele aus Gewohnheit sich einfach mit Decken hinsetzten und ganz entspannt aus der Ferne genossen. Oder von den Außenplätzen der Gastronomien zuhörten. Schließlich war es laut genug.

Und ein Platz unter den dortigen Schirmen erwies sich als gar nicht so schlechte Idee, denn pünktlich mit Beginn von „Operation Cherrytree“ kam es dann, wie es kommen musste: Der Regen prasselte los, als gäbe es kein Morgen mehr. Die Band hatte aber viele Fans angezogen, die einfach Schutz suchten – wie auch in der Stadtbahnhaltestelle – und weiter zuhörten. Denn die Musiker zogen ihr Programm trotzdem durch. Ein paar ganz Hartgesottenen machte der Regen auch gar nichts aus und sie tanzten zu den düsteren Rockklängen, die „Operation Cherrytree“ boten.

Immerhin war der Wasserspuk nach einer knappen halben Stunde wieder beendet und mit den verbliebenen Gästen konnte weiter gefeiert werden.

Über die Premiere schätzten sich die Veranstalter glücklich. Und sollte es eine Wiederholung geben: Gibt es Anregungen?

P.S.: Am Rande des Geschehens gab es aber zwei weniger schöne Vorgänge. Beim ersten hat eine Zuschauerin ihren Schlüsselanhänger verloren (mit orangenem Elefanten-Anhänger). Es wurde gebeten, diesen in der Bürgerwache abzugeben.  Beim zweiten ging es um den Diebstahl des bereits erwähnten Samsung-Handys mit der Eiffelturm-Schutzhülle. Dort könnte Bielefelds Westliche den Kontakt vermitteln.

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