Eigenes und Mischgemüse

Eigenes und Mischgemüse

Mit Leo Fischer kommt am Freitagabend hohe, satirische Prominenz zum Lesen ins „Nummer zu Platz“. Ab 20 Uhr trägt er dort unter dem Titel „Eigenes und Mischgemüse“ vor.

Leo Fischer kam 1981 auf die Welt und hat es seither jeden Tag bereut. Um sich abzulenken, studierte er in Berlin und Lausanne Literatur und Philosophie. Seit 2006 ist er ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins TITANIC, dem er von 2008 bis 2013 als Chefredakteur zu Diensten war.
Die Wochenzeitung Der Freitag lobte Fischers Arbeiten als „Dreck“, als „Gegenteil von allem, was schön und gut und wahr ist“. Papst Benedikt XVI. verklagte ihn wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte; der CSU-Abgeordnete Thomas Goppel wollte ihm die „Lizenz zum Schreiben“ entziehen. Politisch engagiert sich Fischer im Bundesvorstand der Partei „Die PARTEI“ als Mitglied ohne Geschäftsbereich; 2013 trat als Bundestagskandidat im Wahlkreis Frankfurt am Main II an. Von 2009 bis 2013 war er Gastgeber der monatlichen „TITANIC Peak Preview“ im Frankfurter „Club Voltaire“ und erschüttert seither in wechselnden Formationen die Lesebühnen des Landes. Den Versuch, den Ostwestfalendamm zum Erschüttern zu bringen, wird Fischer im Rahmen seiner Lesung im Nr.z.P. zuversichtlich bestreiten.

Fischer ist Kolumnist der Jungle World, des Neuen Deutschland und von watson.ch; er schreibt regelmäßig für die Satireseite der Taz. Sein erstes Buch, „Generation Gefällt mir“ (Lappan 2012) ist eine schonungslose Abrechnung mit seiner Generation, sich selbst und überhaupt allem. Als Mitherausgeber der „TITANIC-Bibel“ (Rowohlt Berlin 2013) betätigte er sich als Religionsstifter, als Koautor der „Fröhlichen Hundegeschichten“ (mit Leo Riegel, Eichborn 2014) als Welpenflüsterer.

Eintritt: 5,- / ermäßigt 4 Euro.

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