Der Zucker im Pudding beim CSD-Pride Day

Der Zucker im Pudding beim CSD-Pride Day

Der Empfang im Rathaus gehört für Pit Clausen beim Christopher Street Day (CSD) traditionell dazu. Und so war er als offen schwuler Bürgermeister am Samstag ebenfalls mit dabei, nebst Partner Thomas Sopp und Mama Ingrid. Mit dem diesjährigen CSD-Motto „Wir sind der Zucker im Pudding“ warb er für Vielfalt und dafür, Menschen bei ihrem Coming Out beizustehen, ebenso, wenn Lesben und Schwulen wegen ihrer Orientierung benachteiligt würden.

Nach dem Hissen der Regenbogenfahne vor etwa 1.200 Personen zog die Parade durch die Innenstadt, hin zum Siggi, auf dem bis in die Abendstunden gemeinsam gefeiert wurde. Dort gab es auf und vor der Bühne Live-Musik von den LesBenitas, der Herzenlust-Aktion, Musik von „Two Hearts In Ten Bands“ und Max Reimer. Dabei hatte das veranstaltende Bielefelder Netzwerk lesbischer und schwuler Gruppen wahnsinniges Glück mit dem Wetter. Obwohl es stark nach Regen aussah, tropfte es während der Veranstaltung kaum aus Richtung Himmel.

Für die Respektanz hatten sich nicht nur die Parteien Grüne, SPD, Linke, die Piraten und die FDP erwärmt – für das Gelingen des Pride Days investierten besonders Gruppen wie die Aids-Hilfe, SchLauBielefeld, proFamilia oder Shalk (Selbsthilfegruppen homosexueller, suchtkranker Menschen) viel Energie mit eigenen Infoständen. Erstmals dabei war auch das „Bundesamt für magische Wesen“ – einer fiktiven „Bundesbehörde mit der Zuständigkeit für magische, mythische und fantastische Wesen“.

Der CSD 2015 ging mit einer ganzen Kulturwoche und einem reichhaltigen Programm einher. Eine komplette Übersicht gibt es hier.

Siehe auch: Agreement und Message

Bilder von der CSD-Parade und dem Siggi-Fest:

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