Der Siggi-Flohmarkt - Wir müssen reden

Der Siggi-Flohmarkt – Wir müssen reden

Wahnsinn. Bei 33 Grad Celsius ließ es sich wirklich nur mit entsprechendem Sonnenschutz trödeln. Und trotz der Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten in der „Wache“ ist das Team des Stadtteilzentrums mit dem sonnigen letzten Flohmarkt mehr als zufrieden. Insbesondere über die „Schwarmintelligenz“ der vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, die die Ausnahmesituation bei den letzten beiden Flohmärkten bewältigt haben. „Unsere Helferinnen und Helfer haben mit viel Engagement, Intelligenz und Eigenverantwortung auf die Einschränkungen und Herausforderungen durch die Umbauarbeiten reagiert und so ermöglicht, dass die Flohmärkte trotzdem stattfinden konnten,“ sagen Anna Sümening und Ulrich Zucht vom Verein Bürgerwache.

Allerdings haben sich unter den Bewerberinnen und Bewerbern für den Tausch- und Trödelmarkt auf dem „Siggi“ ein paar Eigenmächtigkeiten und Unregelmäßigkeiten eingeschlichen, die ein Wermutstropfen bei der Organisation des beliebten Flohmarktes bilden. Deshalb möchte die Bürgerwachen-Mitarbeiterin Anna Sümening noch einmal ausdrücklich auf bestimmte Voraussetzungen hinweisen (siehe auch Artikel hier):

Geld oder Kuchen.

Es gilt die verschickte Zusage. Und diese ist verbindlich. Niemand kann für sich wählen, was er gerne abgeben möchte. Denn zu viele Kuchen nutzen uns gar nichts, Backwaren in großen Mengen können nicht verkauft werden. Beim letzten Flohmarkt habe man noch toleriert, wenn Teilnehmer mit Geldzusage trotzdem mit einer Torte oder ähnlichem erschienen. Aber zukünftig werden Personen, die mit einer Geldzusage einen Kuchen abgeben wollen, zurück gewiesen. Das heißt, sie müssen das Standgeld zahlen und den Kuchen wieder mitnehmen. Ansonsten werde natürlich versucht, wie schon immer, die Wünsche der Anmelder soweit möglich zu berücksichtigen. Darüber hinaus entscheidet das Los.
Leider nehmen Mehrfachbewerbungen immer mehr zu. Die werden schon jetzt aussortiert, sofern es auffällt. Anna Sümening gibt zu bedenken: „Wenn alle nur eine Bewerbung einreichen würden, bekämen auch fast alle ein Zusage. Jetzt müssen wir oft Ablehnungen verschicken, weil einzelne über Mehrfachbewerbungen anderen die Plätze weg nehmen.“
Die Zusage und die Standgebühr muss bis 15 Uhr bei dem Pfandrückgabestand (Fenster der Bürgerwache) abgegeben werden. Die gestempelte Zusagen muss immer am Stand vorzeigbar vorgehalten werden und wird von der Kontrolle eingesammelt. Ansonsten werden in beiden Fällen leider 25 Euro fällig.

Ulrich Zucht vom Vorstand des Vereins Bürgerwache ergänzt: „Wir bitten alle, ihre Zusage genau durchzulesen. Da stehen alle wichtigen Angaben drauf. Der Text ist bewusst knapp gehalten. Damit alle wichtigen Informationen schnell erfassbar sind. Darüber hinaus finden sich alle Infos zum Flohmarkt auf unserer Website“.

Das Ende des „Büdchenzaubers“

Am heutigen Montag muss die „KaffeeWirtschaft“ – die Außengastronomie der Bürgerwache – geschlossen bleiben. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtteilzentrums räumen Tassen, Teller und die ganzen Ausrüstungsgegenstände wieder zurück in die Gasträume im Erdgeschoss der Bürgerwache. „Wenn alles gut geht, werden am Mittwoch zum Markt wieder mit Essen und Getränken – also mit vollem Angebotsprogramm – die Gäste bewirten können“, sagt Michel Klein vom Gastroteam des Vereins. Damit ist das Provisorium mit Bierbude, Spül- , Lager- und Verkaufshäuschen auf dem Siggi beendet. Allerdings wird das Gerüst und die Verbretterung vor der Wache noch geraume Zeit erhalten bleiben. „Wir sind froh, dass damit die zweite Bauphase ein Ende findet“, so Ulrich Zucht von der Bürgerinitiative Bürgerwache, „allerdings wird es insoweit noch Einschränkungen im Haus geben, das die Umbaumaßnahmen im Saal im Erdgeschoss noch nicht abgeschlossen sind. Aber wir haben ja unsere Ausweichräume im „Kirchenasyl“ in der Lydia – Gemeinde. So dass wir für Veranstaltungen und größere Treffen den Gruppen Ausweichmöglichkeiten anbieten können.“

Bilder vom Mai-Flohmarkt:

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